Biotechnologie-Aktien

Der Biotechnologie-Sektor ist einer der aussichtsreichsten Sektoren am gesamten Aktienmarkt. Hier trifft man als Investor auf besonders einzigartige Bewertungsniveaus, die beinahe kein Sektor sonst zu bieten hat. Dadurch hat man substanzielle Vorteile gegenüber dem Großteil der Börsenanleger, die den Sektor nicht kennen bzw. vernachlässigen.

Glossar

Biotechnologie-Aktien

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Biotechnologie-Aktien sind Aktien von Unternehmen, die sich mit Biotechnologie beschäftigen. Diese Unternehmen können in verschiedenen Bereichen tätig sein, meist in der Medikamentenherstellung.

Biotechnologie-Aktien sind eine Art von Wertpapieren und können an Börsen gehandelt werden. Sie sind in der Regel riskant, da viele Biotechnologie-Unternehmen noch in der Entwicklungsphase sind und noch keine Gewinne erwirtschaften. Sie können jedoch auch hohe Gewinne erzielen, wenn sie erfolgreich sind. Es ist wichtig, dass Anleger sorgfältig überlegen, ob Biotechnologie-Aktien für sie geeignet sind, und sich über das Unternehmen und das Branchenumfeld informieren, bevor sie in Biotechnologie-Aktien investieren.

Biologics License Application (BLA)

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Die Biologics License Application (BLA) ist ein Antrag, den ein Hersteller bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) einreichen muss, um die Zulassung für ein Biologikum zu erhalten.

Biologika sind komplexe Arzneimittel, die biologisch hergestellt werden, wie z.B. Impfstoffe, Antikörper und Proteine.

Der BLA-Antrag enthält umfangreiche Informationen über das Biologikum, einschließlich seiner Wirksamkeit, Sicherheit, Reinheit, Stabilität und seiner Herstellung. Der Antrag muss alle präklinischen und klinischen Studien des Biologikums enthalten, sowie Details zur Herstellung, Verpackung und Etikettierung.

Die FDA prüft den BLA-Antrag sorgfältig und entscheidet, ob das Biologikum den Anforderungen für die Zulassung entspricht. Dazu prüft die Behörde die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des Biologikums sowie dessen Risiken und Nutzen im Vergleich zu vorhandenen Behandlungsoptionen.

Wenn die FDA den BLA-Antrag genehmigt (BLA Approval), darf der Hersteller das Biologikum auf den Markt bringen und vermarkten. Die FDA kann jedoch auch den BLA-Antrag ablehnen oder weitere Informationen oder klinische Daten anfordern, bevor sie eine Entscheidung trifft. Der Zulassungsprozess für Biologika durch die FDA ist ähnlich langwierig und komplex wie bei herkömmlichen Arzneimitteln und kann mehrere Jahre dauern.

Clinical Trial Application (CTA)

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Die Clinical Trial Application (CTA) ist ein Antrag, den ein Hersteller bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) einreichen muss, um die Erlaubnis zu erhalten, ein neues Medikament in klinischen Studien am Menschen zu testen.

Die CTA enthält umfassende Informationen über das Medikament, einschließlich seiner Zusammensetzung, Pharmakologie, Toxizität und Wirksamkeit sowie Details zu den geplanten klinischen Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments bei Patienten untersuchen sollen.

Die FDA prüft den CTA-Antrag und entscheidet, ob die vorgelegten Daten ausreichend sind, um die klinischen Studien zu genehmigen. Wenn die FDA den CTA-Antrag genehmigt (CTA Clearance), darf der Hersteller das Medikament in klinischen Studien testen und weitere Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit sammeln, bevor er eine Zulassung beantragt.

Die FDA überwacht die Studien und kann die klinischen Tests jederzeit unterbrechen, wenn das Medikament unerwartete negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Patienten hat.

Contingent Value Right (CVR)

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Der Begriff „Contingent Value Right“ (CVR) bezieht sich auf ein Recht, das häufig Aktionären eines Unternehmens gewährt wird, das vor einer Umstrukturierung oder einer Übernahme steht.

Diese Rechte stellen sicher, dass die Aktionäre zusätzliche Werte erhalten, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt, normalerweise innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens.

Diese Rechte ähneln Optionen, da sie häufig ein Ablaufdatum haben, nach dem die Rechte auf die zusätzlichen Leistungen nicht mehr gelten.

Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA)

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Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ist eine Agentur der Europäischen Union (EU), die sich mit der Überwachung, Bewertung und Zulassung von Arzneimitteln beschäftigt. Die EMA wurde 1995 gegründet und hat ihren Sitz in Amsterdam, Niederlande.

Die Hauptaufgaben der EMA sind:

  • Die Überwachung und Bewertung von Arzneimittelsicherheit und -wirksamkeit
  • Die Zulassung von Arzneimitteln für den EU-Markt
  • Die Unterstützung von wissenschaftlicher Entwicklung und Innovation in der Pharmazeutischen Industrie
  • Die Zusammenarbeit mit nationalen Gesundheitsbehörden und anderen EU-Agenturen


Die EMA arbeitet eng mit anderen europäischen und internationalen Gesundheitsbehörden zusammen, um sicherzustellen, dass sichere und wirksame Arzneimittel für die Bevölkerung zugänglich sind. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der öffentlichen Gesundheit in der EU und trägt dazu bei, die Qualität und Sicherheit von Arzneimitteln zu gewährleisten.

Food and Drug Administration (FDA)

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Die Food and Drug Administration (FDA) ist eine US-Behörde, die für die Regulierung von Lebensmitteln, Arzneimitteln, medizinischen Geräten und kosmetischen Produkten zuständig ist.

Sie wurde 1906 gegründet und ist Teil des US-Gesundheitsministeriums.

Die Hauptaufgabe der FDA ist es, sicherzustellen, dass diese Produkte sicher und wirksam sind und den Verbrauchern die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, um sie sicher und verantwortungsbewusst zu verwenden. Die FDA überwacht auch die Herstellung und den Verkauf dieser Produkte und führt regelmäßig Kontrollen durch, um sicherzustellen, dass die Unternehmen die geltenden Vorschriften einhalten.

Investigational New Drug Application (IND)

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Die Investigational New Drug Application (IND) ist ein Antrag, den ein Hersteller bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) einreichen muss, um die Erlaubnis zu erhalten, ein neues Medikament in klinischen Studien am Menschen zu testen.

Der IND-Antrag enthält umfassende Informationen über das Medikament, einschließlich seiner Zusammensetzung, Pharmakologie, Toxizität und Wirksamkeit sowie Details zu den geplanten klinischen Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments bei Patienten untersuchen sollen.

Die FDA prüft den IND-Antrag und entscheidet, ob die vorgelegten Daten ausreichend sind, um die klinischen Studien zu genehmigen. Wenn die FDA den IND-Antrag genehmigt (IND Clearance), darf der Hersteller das Medikament in klinischen Studien testen und weitere Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit sammeln, bevor er eine Zulassung beantragt.

Die FDA überwacht die Studien und kann die klinischen Tests jederzeit unterbrechen, wenn das Medikament unerwartete negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Patienten hat.

Kapitalerhöhung (KE)

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Biotechnologie-Unternehmen im Forschungsstadium finanzieren sich durch Kapitalerhöhungen. Hierbei investieren institutionelle Anleger Millionensummen in junge Unternehmen gegen Anteile. Falls unprofitable Biotech-Firmen kein Kapital mehr erhalten, droht die Insolvenz.

New Drug Application (NDA)

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Die New Drug Application (NDA) ist ein Antrag, den ein Hersteller bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) einreichen muss, um die Zulassung für ein neues Medikament zu erhalten.

Der NDA-Antrag enthält umfangreiche Informationen über das Medikament, einschließlich seiner Wirksamkeit, Sicherheit, Dosierung, Qualität und seiner Verwendungszwecke. Der NDA-Antrag muss alle Daten aus den präklinischen und klinischen Studien des Medikaments enthalten sowie Details zur Herstellung, Verpackung und Etikettierung des Medikaments.

Die FDA prüft den NDA-Antrag sorgfältig und entscheidet, ob das Medikament den Anforderungen für die Zulassung entspricht. Dazu prüft die Behörde die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des Medikaments sowie dessen Risiken und Nutzen im Vergleich zu vorhandenen Behandlungsoptionen.

Wenn die FDA den NDA-Antrag genehmigt (NDA Approval), darf der Hersteller das Medikament auf den Markt bringen und vermarkten. Die FDA kann jedoch auch den NDA-Antrag ablehnen oder weitere Informationen oder klinische Daten anfordern, bevor sie eine Entscheidung trifft. Die Zulassung eines neuen Medikaments durch die FDA ist ein langwieriger und komplexer Prozess, der mehrere Jahre dauern kann.

Netcash (NC)

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Das Netcash (Nettoliquidität) ist eine wichtige Kennzahl in der Unternehmensbewertung und ein Maß für die Liquiditätslage eines Unternehmens. Es gibt Informationen, inwieweit ein Unternehmen in der Lage ist, Kosten (Betrieb, Investitionen) zu begleichen und Verbindlichkeiten (Zinsen, Tilgungen) nachzukommen.

Es wird berechnet, indem die Verbindlichkeiten eines Unternehmens von seinen Barmitteln (Cash) abgezogen werden.

Im Bezug auf Aktieninvestments wird der Begriff häufig als abgekürzte Version für „Netcash pro Aktie“ genutzt. Anleger können mithilfe der Kennzahl attraktive Investmentchancen identifizieren.

Netcash Plays

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Netcash Plays bezeichnen wir als Aktien, die unter dem Nettoliquidierungswert notieren, d.h. die Marktkapitalisierung ist geringer als die der Nettoliquidierungswert.

Man kann sich das so vorstellen: Wenn das Unternehmen heute liquidiert (aufgelöst) werden würde, würde mehr Kapital pro Aktie an die Aktionäre (Anteilseigner) fließen, als der heutige Aktienpreis beträgt.

Im Biotechnologie-Sektor hat sich die Strategie, in Netcash Plays zu investieren, historisch als sehr profitabel erwiesen, solange man weitere, notwendige Bewertungssfaktoren zusätzlich einkalkuliert.

Pharma

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Pharma ist eine Kurzform für Pharmazeutische Industrie oder Pharmazeutika. Die Pharmazeutische Industrie ist der Bereich der Industrie, der sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medikamenten und anderen Gesundheitsprodukten befasst. Die Pharmazeutika sind die Medikamente und Gesundheitsprodukte, die von dieser Industrie hergestellt werden.

Die Pharmazeutische Industrie ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsbranche und trägt dazu bei, die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern und Krankheiten zu behandeln. Sie umfasst sowohl große, etablierte Unternehmen als auch kleine Start-ups und ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel der Nachfrage nach bestimmten Medikamenten, der wirtschaftlichen Lage und den regulativen Anforderungen.

Prescription Drug User Fee Act (PDUFA)

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Die PDUFA ist ein Genehmigungsverfahren zur Zulassung neuer Medikamente. Nach Einreichen der NDA oder BLA, hat die FDA maximal 10 Monate Zeit, eine Entscheidung zu treffen, ob das Medikament alle Erfordernisse für ein neues voll zugelassenes Medikament erfüllt oder nicht. Zum zuvor festgelegten PDUFA-Datum gibt es die Rückmeldung der FDA. Meist hat dieses Datum einen massiven Einfluss auf den Aktienkurs.

SEC-Filings

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SEC-Filings sind Dokumente, die von Unternehmen bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht werden müssen.

Diese Dokumente enthalten wichtige Informationen über das Unternehmen, wie zum Beispiel Finanzdaten, Geschäftsstrategien, Führungskräfte und Risikofaktoren.

SEC-Filings sind für Investoren von großer Bedeutung, da sie Einblicke in die finanzielle Gesundheit des Unternehmens sowie in seine Pläne und Aussichten geben können.

Es gibt verschiedene Arten von SEC-Filings, darunter Jahresberichte (Form 10-K), Quartalsberichte (Form 10-Q), aktuelle Berichte (Form 8-K) und Proxy-Statements (Form DEF 14A). 

Small Caps

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An der Börse wird zwischen Firmen unterschiedlicher Größe bzw. Marktkapitalisierung wie folgt unterschieden:

- Mega Caps:

Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung über 200 Milliarden USD

- Large Caps: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 10 und 200 Milliarden USD
- Mid Caps: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 2 und 10 Milliarden USD
- Small Caps: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 300 Millionen und 2 Milliarden USD
- Micro Caps: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen 50 und 300 Millionen USD
- Nano Caps: Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter 50 Millionen USD
- "Pico Caps": Meine persönliche Bezeichnung für Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung unter 20 Millionen USD

Studienphasen

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Biotechnologie-Unternehmen forschen über Jahre hinweg an Medikamenten. Dabei finden meist 3 Phasen statt: In Phase I wird an einem kleineren Patientenstamm ein Medikament getestet, in Phase II wird eine mittelgroße Patientengruppe dosiert, in Phase III ist die Studienteilnehmerzahl mit meist mehreren hundert am größten.

Vor dem klinischen Start werden pre-klinische Studien, meist an Tieren, durchgeführt.

Nach dem erfolgreichen klinischen Abschluss folgt die Zulassung durch die FDA.

Strategische Alternativen (SA)

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Biotechnologie-Unternehmen, deren Medikamenten-Pipeline durch Studienfehlschläge, Restrukturierungen oder Strategieanpassungen nicht mehr weiter erforscht werden soll, erwägen regelmäßig strategische Alternativen, um den Restwert der Unternehmung für Investoren und Aktionären so hoch wie möglich zu bringen. In der Praxis lassen sich in solchen Fällen Liquidierungen oder Transaktionen wie Akquirierungen und Fusionen erkennen. Im Prozess der Umsetzung unterstützen in der Regel diverse Investmentbanken.

Im SUNRISE INVESTMENT CLUB investieren wir in solche Unternehmen. Die Investment Cases nennen wir "Transaction Plays" oder "Liquidation Plays".

13D/G-Filings

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13D/G-Filings sind SEC-Filings, die von Investoren eingereicht werden müssen, die mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzen und beabsichtigen, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

Diese Filings enthalten ähnliche Informationen wie 13D-Filings, aber auch Angaben über andere Investoren, die Teil der Gruppe sind und wie die Gruppe gemeinsam handeln will.

Die "G"-Komponente in 13D/G-Filings steht für "Group" und bedeutet, dass die beteiligten Investoren zusammenarbeiten, um gemeinsam auf das Unternehmen einzuwirken. Dies kann z.B. bedeuten, dass sie zusammen eine Übernahme anstreben oder gemeinsam gegen das Management des Unternehmens vorgehen, um Veränderungen herbeizuführen.

13D/G-Filings sind für Investoren und Marktbeobachter von Interesse, da sie anzeigen können, dass eine Gruppe von Investoren zusammenarbeitet, um auf ein Unternehmen Einfluss zu nehmen. Dies kann Auswirkungen auf den Aktienkurs und die Geschäftsstrategie des Unternehmens haben.

13D-Filings

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Ein 13D-Filing ist ein SEC-Filing, das von einem Investor eingereicht werden muss, der mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzt und beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

In einem 13D-Filing muss der Investor Details über seine Position im Unternehmen offenlegen, einschließlich der Anzahl der gehaltenen Aktien und des Prozentsatzes des ausstehenden Aktienkapitals des Unternehmens, den diese Position darstellt. Darüber hinaus müssen 13D-Filings auch Informationen über die Absichten des Investors im Hinblick auf das Unternehmen enthalten, wie zum Beispiel Änderungen in der Kontrolle des Unternehmens oder in der Unternehmensführung.


13D-Filings können für Investoren und Marktbeobachter von Bedeutung sein, da sie Informationen über die Positionen und Absichten großer Investoren in einem Unternehmen liefern und Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen im Unternehmen geben können.

13G-Filings

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Ein 13G-Filing ist ein SEC-Filing, das von einem Investor eingereicht werden muss, der mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzt und nicht beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

In einem 13G-Filing muss der Investor Details über seine Position im Unternehmen offenlegen, einschließlich der Anzahl der gehaltenen Aktien und des Prozentsatzes des ausstehenden Aktienkapitals des Unternehmens, den diese Position darstellt.

Ein 13G-Filing ist im Allgemeinen weniger umfangreich als ein 13D-Filing, das von einem Investor eingereicht werden muss, der mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzt und beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

13G-Filings können für Investoren und Marktbeobachter von Bedeutung sein, da sie Informationen über die Positionen großer Investoren in einem Unternehmen liefern und Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen im Unternehmen geben können.

13D/A-Filings

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Ein 13D/A-Filing ist eine aktualisierte Version eines ursprünglichen 13D-Filings, das von einem Investor eingereicht wurde, der mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzt und beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

Ein 13D/A-Filing wird eingereicht, wenn es Änderungen in den Informationen gibt, die im ursprünglichen 13D-Filing enthalten sind.

Typische Änderungen, die in einem 13D/A-Filing gemeldet werden können, umfassen z.B. eine Erhöhung oder Verringerung der Position des Investors im Unternehmen, Änderungen in den Absichten des Investors oder eine Änderung in der Zusammensetzung der Kontrollgruppe des Investors.


13D/A-Filings können für Investoren und Marktbeobachter von Bedeutung sein, da sie aktualisierte Informationen über die Positionen und Absichten von Großinvestoren liefern und Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen im Unternehmen geben können.

13G/A-Filings

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Ein 13G/A-Filing ist eine aktualisierte Version eines ursprünglichen 13G-Filings, das von einem Investor eingereicht wurde, der mindestens 5% der ausstehenden Aktien eines börsennotierten Unternehmens besitzt und nicht beabsichtigt, gemeinsam mit anderen Investoren in Bezug auf das Unternehmen zu handeln.

Ein 13G/A-Filing wird eingereicht, wenn es Änderungen in den Informationen gibt, die im ursprünglichen 13G-Filing enthalten sind.


Typische Änderungen, die in einem 13G/A-Filing gemeldet werden können, umfassen z.B. eine Erhöhung oder Verringerung der Position des Investors im Unternehmen, Änderungen in den Absichten des Investors oder eine Änderung in der Zusammensetzung der Kontrollgruppe des Investors.


13G/A-Filings können für Investoren und Marktbeobachter von Bedeutung sein, da sie aktualisierte Informationen über die Positionen und Absichten von Großinvestoren liefern und Einblicke in mögliche zukünftige Entwicklungen im Unternehmen geben können.

13F-Filings

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13F-Filings sind SEC-Filings, die von institutionellen Investmentmanagern eingereicht werden müssen, die ein Portfolio von mehr als 100 Millionen US-Dollar verwalten.

In einem 13F-Filing müssen Investmentmanager Details über ihre Positionen in börsennotierten Unternehmen offenlegen, einschließlich der Anzahl der gehaltenen Aktien und des Gesamtwertes der Positionen.


Die Informationen in einem 13F-Filing können für Investoren und Marktbeobachter von Interesse sein, da sie Einblicke in die Anlagestrategien großer institutioneller Investoren geben können. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das 13F-Formular nur einmal pro Quartal eingereicht werden muss und daher möglicherweise nicht die aktuellsten Informationen zu den Positionen des Investmentmanagers enthält.


Es gibt auch Einschränkungen für das, was in einem 13F-Filing gemeldet werden muss. Zum Beispiel müssen Investmentmanager keine Positionen melden, die weniger als 10% des ausstehenden Aktienkapitals des Unternehmens ausmachen oder Positionen, die ausschließlich für den Zweck des Handels gehalten werden.